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2013-10-21 06:53

Briefumschläge begegnen uns jeden Tag: Wir halten sie in Händen, nachdem wir morgens unseren Briefkasten geöffnet haben, oder wir verwenden sie selbst im Berufs- und Privatleben, um Schriftstücke zu versenden

Das Team von Cover Company

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Briefumschläge


Längst sind die Zeiten verstrichen, in denen Schriftstücke aufgerollt und versiegelt wurden. Wer heutzutage Briefe verschickt, benötigt zwingend Briefumschläge. Sie schützen die Nachricht nicht nur vor neugierigen Augen und leichten Verschmutzungen, sondern bieten auch den entsprechenden Platz, um den Adressaten und den Absender bekannt zu geben und eine Briefmarke sowie einen Poststempel zu tragen. Briefumschläge sind Gebrauchsgegenstände des Alltages und dennoch gibt es zahlreiche Merkmale, die bei den einzelnen Modellen unterschiedlich ausfallen können. Verkauft werden Briefumschläge häufig in Sets, die gleich mehrere Umschläge einer oder diverser Art beinhalten, sodass immer ein kleiner Vorrat im Haushalt oder im Büro vorhanden ist. Besondere Briefumschläge – die zum Beispiel aus auffallend hochwertigem Papier bestehen oder eine besondere Färbung aufweisen – werden aber auch oft einzeln verkauft.


Größe und Gewicht von Briefumschlägen


Selbstverständlich gibt es auch für Briefumschläge Normen – dies gewährleistet, dass das ebenfalls genormte Papier, welches die eigentliche Nachricht beinhaltet, in den Umschlag passt, nicht verrutscht und möglichst gut geschützt wird. Auch wenn die Auswahl an unterschiedlichen Umschlagsgrößen enorm ist, hat man es im Alltag häufig vor allem mit zwei Größen zu tun. Dies ist zum einen das Format C6 und zum anderen das Umschlagsformat DIN Lang. Briefumschläge im Format C6 weisen eine Breite von 114 mm und eine Länge von 162 mm auf und sind somit relativ klein. Sie werden häufig verwendet, um Grußkarten zu versenden oder um einen Brief auf einem A4-Blatt seinem Empfänger zuzuführen.

Nachteilig ist beim Versenden eines A4-Blattes in einem C6-Briefumschlag allerdings, dass das Blatt über Kreuz gefaltet werden muss, um in den Umschlag zu passen. Die entstehenden Knicke wirken nicht selten ein wenig störend. Dies ist sicherlich auch der Grund dafür, dass insbesondere Post, die formell wirken soll, in der Regel in einem DIN-Lang-Briefumschlag bzw. im ähnlichen C6/5-Umschlag versendet wird. Ein DIN-Lang-Briefumschlag bringt es auf Abmessungen von 110 mm x 220 mm. Er bietet somit ausreichend Platz, um ein A4-Blatt, das in der Horizontalen zweimal gefaltet wird, zu fassen. Bei einer solchen Faltung wirken die Falzlinien häufig weniger störend als bei einer Faltung über Kreuz. Wo sich die Falzmarken bei Briefumschlägen im DIN-Lang-Format befinden müssen, damit zum Beispiel Anschriften genau in einem eventuell vorhandenen Sichtfenster erscheinen können, regeln wiederum Normen.

Da das Falten von Briefen per Hand immer dann zu einer Belastung wird, wenn regelmäßig große Mengen an Briefen versendet werden müssen, gibt es im Übrigen auch Falzmaschinen, die diese Aufgabe übernehmen. Grundsätzlich wird heutzutage vieles automatisiert erledigt, wenn es um das Versenden von Briefen in größeren Mengen geht. Zum Einsatz kommen dabei häufig Briefumschläge im oben schon kurz erwähnten C6/5-Format, das dem Format DIN Lang bis auf wenige Millimeter ähnelt. Mit 114 mm in der Breite ist es 4 breiter als das DIN-Lang-Format und mit 229 mm in der Länge 9 Zentimeter länger als dieses.

Einen C6-, C6/5- und einen DIN-Lang-Briefumschlag hält man fast tagtäglich in Händen. Mit diesen Formaten ist aber das bunte Repertoire an Briefumschlägen noch lange nicht ausgekostet. Schließlich gibt es zum Beispiel auch Schriftstücke wie etwa Urkunden, bei denen man das Falten zum Versenden tunlichst vermeiden möchte. Hier kommen größere Briefumschläge ins Spiel, die über diverse Sonderausstattungen – wie etwa über mit Karton verstärkte Rückseiten – verfügen können. Dabei ist es auch nur ein kurzer Weg vom Briefumschlag zur Versandtasche. Viele Versandtaschen leisten aber im Vergleich zum einfachen Umschlag oft noch Zusatzdienste: So können sie zum Beispiel im Inneren mit Luftpolsterfolie ausgestattet sein, um den Inhalt optimal zu schützen. In Versandtaschen werden dementsprechend eher selten einzelne Dokumente verschickt, sondern eher umfangreichere Schriftstücke oder gar Waren.

Von der Größe, aber auch von den vorhandenen Sonderausstattungen und von der Papierart hängt es ab, wie schwer Briefumschläge sind. Das Gesamtgewicht eines Umschlages plus Inhalt ist unter anderem dafür verantwortlich, wie ein Brief frankiert werden muss, damit er von der Deutschen Post transportiert wird. Neben dem Gewicht sind aber immer auch die Abmessungen des Briefes zu beachten. Ein A4-Blatt kann sowohl in einem kleinen Briefumschlag versendet werden, wenn man es faltet, als auch ungefaltet in einem großen. Einmal kann die Sendung dann unter Umständen als preisgünstiger Standardbrief behandelt werden, das andere Mal als kostspieligerer Großbrief. Hier gilt es abzuwägen und aus ökonomischen Gründen nur dann die kostspieligere Versandart zu wählen, wenn diese im spezifischen Fall andere bedeutende Vorzüge aufweist.


Design – für welchen Zweck welchen Briefumschlag?


Ein sehr wichtiger Dienst, den Briefumschläge erbringen, besteht darin, einen Beitrag zur Wahrung des Postgeheimnisses zu leisten. Zwar sind sie leicht zu öffnen und somit vor krimineller Energie nicht gefeit – da sie in aller Regel aber nicht durchsichtig sind, verwehren sie zumindest Personen, für die die Post nicht bestimmt ist, einen raschen Blick auf den Inhalt. Diesen Zweck erfüllen bereits Briefumschläge, die aus weißem Papier gefertigt sind – vorausgesetzt, man wählt eine gewisse Papierstärke.

Selbstverständlich gibt es aber auch Briefumschläge, die sich in anderen Farben präsentieren. Während das schlichte Weiß eines Umschlages in der Regel bei formellen Angelegenheiten gefragt ist, werden solche farblich aufgewerteten Briefumschläge oft bei persönlichen Briefen, Einladungen und Glückwunschkarten verwendet. Nicht nur die einfarbige Gestaltung ist dabei möglich, auch bunte Muster und Ähnliches können Briefumschläge zieren. Sie müssen dabei aber immer genug Raum für die Angabe des Empfängers und des Absenders sowie ggf. für Briefmarken und Stempel lassen. Briefumschläge, die auffallen, müssen im Übrigen nicht zwingend aus Papier gefertigt sein – auch die Fertigung aus Kunststoffen und anderen Materialien ist möglich. Das Ausgangsmaterial bestimmt dabei nicht selten die Wertigkeit des Umschlages. Sehr edel wirken zum Beispiel Briefumschläge, die aus Büttenpapier gefertigt sind.